Sitten und Gebräuche

Die Mongolen legen großen Wert auf ihre einzigartigen Sitten und Gebräuche, die man auch als Gast kennen sollte :

1.) Der Eingang einer Jurte zeigt immer Richtung Süden. Dem Eingang gegenüber ist der Ehrenplatz in der Jurte. Hier gibt es meistens einen Altar für die religiösen Reliquien: Buddhafiguren, Fotos vom Dalai-Lama, aber auch Familienbilder, wichtige Preise, die in z.B. Pferderennen gewonnen wurden... Die Frauen sitzen auf der rechten Seite, Männer und Gäste auf der linken.

 

2.) Es wird nie an einer Jurte angeklopft. Gäste sind immer willkommen ohne vorher Bescheid zu sagen oder sich anzumelden. Nomaden sind sehr gastfreundlich.

 

3.) Beim Eintritt in eine Jurte sollte man niemals auf die Türschwelle treten.

 

4.) Man isst oder trinkt nicht im Stehen.

 

5.) Beim Besuch einer Nomadenfamilie werden Ihnen meist von der Frau "des Hauses" Tee, Airag (gegorene Stutenmilch), Milchspeisen oder süsse Gebäcke angeboten. Bitte nehmen Sie diese zuerst mit der rechten Hand entgegen. Die Höflichkeit gebietet es, dass man die dargereichten Speisen oder Getränke kostet, man muss aber keinesfalles alles austrinken oder aufessen.

 

6.) Männer begrüßen Ihre Gäste mit Schnupftabak. Die Schnupftabakdosen werden immer mit der rechten Hand entgegengenommen bzw. getauscht und der Korken sollte nach dem Probieren oder Riechen nie ganz zugemacht werden.

 

7.) Legen Sie bitte niemals Ihre Füsse auf dem Tisch ab.

 

8.) Legen Sie Ihre Mütze oder Ihren Hut niemals auf dem Boden ab, das bringt nach Vorstellung der Nomaden Unglück über dessen Besitzer.

 

9.) Es ist Gang und Gebe, beim Besuch einer Jurte Geschenke mitzubringen und den Kindern ein paar Süßigkeiten zu schenken, da die Nomadenkinder häufig keinen direkten Zugang zu Lebensmittelgeschäften haben.

 

10.) Das Wasser ist heilig, deswegen wird Schmutz niemals gleich in Gewässern abgewaschen.

 

11.) Am Straßenrand werden Sie auf Ihrer Reise häufig an Ovoos (Steinhaufen geschmückt mit Seidentüchern) vorbeikommen. Nomaden glauben, Dass der Ovoo ein Wohnsitz von Naturgeistern ist (Erdgeist, Himmelsgeist, Wassergeist). Sie opfern den Geistern Milch, Milchprodukte, Süßigkeiten, Reis, Schnaps...Wenn man auf einen Ovoo trifft, soll man ihn dreimal im Uhrzeigersinn umrunden und bei jeder Runde einen Stein hinzufügen. Die beschriebene Zeremonie soll dem Betroffenen eine sichere und unbeschadete Weiterreise bescheren.

Ein Ovoo am Wegrand...

Jurte frei... 

...derzeit warten wir auf das Ende der Corona-Reisebeschränkungen...

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