Der mongolische Süden

Wüste Gobi, Steppe, Schluchten und Canyons

Rundreise : 15 Tage

Reisestrecke :

Ulaanbaatar - Tsagaan Suvarga Canyon - Gurvan Saikhan Nationalpark - Geierschlucht und Dungenee - Sanddüne Khongor - Rote Klippen (Saurierfundstelle) - Klosterruine Ongi - Wasserfall - Kloster Tuvkhun - Heiße Quelle - Vulkan Khorgo - Kloster Erdene Zuu und Dschingis-Khan-Hauptstadt Karakorum - Sanddüne Elsen Tasarkhai - Khustai Nationalpark - Gorkhii-Terelj-Nationalpark - Dschingis-Khan Reiterstandbild - Ulaanbaatar

 

(Gesamtreisestrecke : 2.700 km)

 

* Selbstverständlich besuchen wir unterwegs Nomadenfamilien in ihren Jurten *

Reiseablauf

 

# Tag 1

Abflug. Das Abenteuer beginnt!

Pandemiebedingt bieten wir diese Reise erst einmal ohne Flug an, werden Ihnen aber bei der Buchung behilflich sein. Der Flugplan der mongolischen Airline MIAT für den Sommer 2022 ist noch nicht veröffentlicht. Schon jetzt scheint aber klar, dass nicht mehr von Berlin, sondern nunmehr von Frankfurt am Main geflogen wird. MIAT pflegt eine Kooperation mit der Deutschen Bahn AG und so können aus allen deutschen Städten Rail & Fly-Angebote zum Ausgangsflughafen gebucht werden. 

Sofern wir auf eine andere Airline ausweichen müssen, werden Sie entweder mit Aeroflot über Moskau-Scheremetjewo oder aber mit Turkish Airlines über Istanbul fliegen. In jedem Fall werden Sie aufgrund der Zeitverschiebung erst am Morgen des darauffolgenden Tages am neuen Flughafen von Ulaanbaatar landen. 

 

# Tag 2

Am nächsten Morgen erreichen wir den Dschingis-Khan-Flughafen in Ulaanbaatar. Unsere Reiseleiterin holt Sie vom Flughafen ab und begleitet Sie ins Hotel, wo Sie in Ruhe einchecken können. Die mongolische Hauptstadt ist eine junge, dynamische und aufstrebende Metropole, die die mongolischen Traditionen der weiten Steppe mit einer entspannten Internationalität verbindet – das unbestrittene Zentrum eines ganzen Landes bzw. des übergreifenden tibeto-mongolischen Kulturraums von Tibet über den Altai bis zum Baikal. Es ist die einzige Hauptstadt, in der ein mongolisches Volk unabhängig seine Geschicke bestimmt. 

Wir unternehmen einen ersten Streifzug durch das Zentrum, tauschen Geld und machen die notwendigen Besorgungen für unsere morgen beginnende Reise durch das Land. Wir essen gemeinsam zu Mittag und beziehen in unmittelbarer Nähe des zentralen Sukhbaatar-Platzes ein Mittelklasse-Hotel. 

 

# Tag 3

Wir stellen gleich zu Beginn Ihre Geduld auf die Probe, denn die Tsagan Suvarga-Felsen sind weit entfernt. Kurz nach der Grenze zum Omnogovi-Aimak zweigt bei Tsogt Ovoo, 450 Kilometer hinter Ulaanbaatar eine Wüstenpiste von der befestigten Straße ab, führt zurück in den Dundgovi-Aimak und erreicht nach etwa 50 Kilometern die Klippen. Wenn alles gutgeht, werden wir sechs bis sieben Stunden unterwegs gewesen sein. 

Wir sind in der Gobi, nach der Sahara die größte Wüste der Welt. 

Tsagaan Suvarga bedeutet „Weiße Stupa“, womit auf Form und Farbe dieser Klippen eingegangen wird. Hier erhalten Sie einen ersten Eindruck von den kargen Weiten des extrem dünn besiedelten mongolischen Südens.

Wir übernachten erstmals in einer mongolischen Jurte. Die überall im Land aus dem Boden sprießenden Jurtencamps sind eine authentische, effiziente und naturnahe Form der Unterkunft und werden uns auf der gesamten Mongolei-Reise zurück nach Ulaanbaatar begleiten. 

 

# Tag 4

Heute führt uns unsere Reise weiter Richtung Süden zur Geierschlucht und zur Schlucht Dungenee, wo sich der Gobi Gurvansaikhan Nationalpark befindet. "Gurvan Saikhan" heiß auf Deutsch "Drei Schönheiten" und ist der Name eines Gebirgszuges. Diese Berge sind der südöstlichste Ausläufer des Gobi-Altai und erreichen eine Höhe von bis zu 2825m. Die Geierschlucht ist eine wunderschöne Bergoase in der Gobiregion, in der sich bis zum Sommer Reste von Schnee und Eis des letzten Winters halten. Wildschafe, Wildziegen, Geier und andere seltene Tiere sind in dieser Gegend zu Hause. Übernachtung im Jurtencamp.

 

# Tag 5

Nach dem Frühstück geht die Reise weiter zu einer der größten Sanddünen : zur 130km langen Wanderdüne Khongor. Zwischen Sevrei Uul und Gurvan Saikhan Nuruu liegt ein sprektakuläres Band aktiver Wanderdünen. Der höchste Punkt heißt Duut Mankhan (Singende Düne). Der Sonnenuntergang auf deren Gipfel ist ein besonderes Erlebnis. Wer Interesse hat, sich im Kamelreiten zu probieren, erhält hier in der Gobi die Gelegenheit dazu. Übernachtung im Jurtencamp.

 

# Tag 6

Wir fahren heute an Tag 7 weiter in Richtung Bayanzag (Rote Klippen/ Saurierfundstelle). Hier hat der amerikanische Paläontologe Chapman-Andrews in den 1920er Jahren reichlich Knochen von Dinosauriern gefunden. Aus diesem Grund wird dieser Ort auch als Dinosaurierfriedhof bezeichnet. Dann können wir eine Wanderung im Saxaul-Wald unternehmen. Saxaul ist ein sehr langsam wachsender Wüstenbaum. Übernachtung im Jurtencamp.

 

# Tag 7

Nach dem Frühstück geht es heute weiter nach Norden zu den berühmten buddhistischen Klosterruinen Ongi in der Mittelgobi. Einst haben in diesem Kloster über 500 buddhistische Mönche und Schüler gelebt, die in der Repressionszeit ermordet wurden, das Kloster wurde zerstört. Ca. 2 Stunden sind wir im Gelände unterwegs, besichtigen die Klosterruinen und wandern. Übernachtung im Jurtencamp.

 

# Tag 8

Heute geht es vom wüstenhaften Süden in das fruchtbare Tal des Orkhon-Flusses, wo wir wieder ein Jurtencamp beziehen. Der Weg führt über 130 Kilometer auf Pisten durch die Wüste, bevor im Aimakzentrum Arvaikheer wieder eine befestigte Straße erreicht wird, der wir bis Khujirt auf etwa hundert Kilometern folgen. Nun sind nur noch zehn Kilometer offroad zu bewältigen. 

Wir haben die Wüste hinter uns gelassen und genießen die lieblichen Wellentäler der Khangai-Berge, dazwischen mäandert der Orkhon immer weiter Richtung Norden. Die Nomaden halten hier mehr und andere Tiere als in den kargen Weiten der Gobi. Die Bevölkerungsdichte ist spürbar höher. 

Hier werden wir zwei Tage an einem Ort verweilen, bevor es auf die Zielgerade zurück nach Ulaanbaatar geht. 

 

# Tag 9

Heute sind wir das letzte Mal für längere Zeit offroad unterwegs, doch sowohl Weg als auch Ziel lohnen die Mühen. Wir fahren beständig am Ostufer des Orkhon entlang und passieren auf etwa der Hälfte des Weges steile Klippen, von denen sich eine prächtige Sicht auf das Tal bietet. 

Der Wasserfall des Orkhon – auch bekannt als roter Wasserfall – ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Mongolei. Hier mündet der kurze Ulaan gol (Roter Fluss) in einem spektakulären Szenario in den Orkhon. 

Allerdings muss eingeräumt werden, dass der Ulaan gol aus der Wüste kommt und nur nach längeren Regenperioden verlässlich Wasser führt. Für die Sommermonate ist die Wahrscheinlichkeit jedoch recht groß, dass tatsächlich auch Wasser in den Canyon herabstürzt. 250 Meter vom Wasserfall entfernt steigen wir in die darunterliegende und eng mit Pinien bewachsenen Schlucht. Der perfekte Ort für ein gemütliches Picknick. 

Anschließend geht es wieder zurück zum Jurtencamp.

 

# Tag 10

Wir befinden uns nun schon auf der Zielgeraden einer langen Reise durch die Nord- und Zentralmongolei. Wir fahren nach Kharkhorin, dem einstigen Zentrum des mongolischen Weltreiches. 

Zur befestigten Straße in Khujirt sind es nur zehn Kilometer. Von dort werden wir unser erstes Zwischenziel in weniger als einer Stunde erreichen.  

Kharkhorin selbst ist eine unscheinbare Brettersiedlung, doch immerhin kündet das Erdene-Zuu-Kloster noch etwas von der vergangenen Pracht. Von einem Berg in der Nähe erhalten wir an einem Panaromabild einen Eindruck vom weiten Tal des Orkhon, an dem dereinst die Weltgeschicke bestimmt wurden. 

Unser heutiges Quartier werden wir jedoch erst 120 Kilometer bzw. zweieinhalb Stunden westwärts erreichen. Und zwar an der heißen Quelle von Tsenkher, wo wir uns in einem Thermalbad von den Strapazen der bisherigen Reise erholen können. Das Wasser soll gegen allerlei Wehwehchen helfen und wird in überdachte Baracken geleitet, die nach Geschlechtern getrennt sind.

 

# Tag 11

Heute fahren wir in Richtung Khogno Khan Uul, ein Naturschutzgebiet am Übergang von der Berglandschaft zur Steppe gelegen. Der besondere Reiz liegt in den Felsburgen, die zu den ältesten Landschaften der Mongolei gehören. Eine Attraktion ist das Kloster Erdene Khamba, im 17.Jh. von den Gelbmützen gegründet und in den 1930er Jahren den "Säuberungsaktionen" zum Opfer gefallen. Seit 1990 wurde es teilweise wieder aufgebaut. Elsen Tasarkhai ist der Knotenpunkt zwischen Gebirgssteppe und Halbwüste, Besteigung der Wanderdüne. Auf Wunsch können Sie eine leichte Wanderung in der Nähe des Camps unternehmen. Es gibt Möglichkeiten, auf Kamelen oder Pferden zu reiten. Übernachtung im Jurtencamp.

 

# Tag 12

Unsere Reise führt uns heute zum Khustai Nationalpark. Der Park ist berühmt durch das Auswilderungsprogramm der Ur-Wildpferde, die als Przewalski-Pferdevor etwa 50 Jahren fast ausgerottet worden wären. Im Jurtencamp gibt es eine kleine Information zu diesem erfolgreichen international besetzten Auswilderungsprogramm. Mit etwas Glück können wir die Takhi im Park zu Gesicht bekommen wie auch andere Tiere (Murmeltiere, Ziesel, Argali-Wildschafe, Gazellen...-> Feldstecher sehr zu empfehlen!) Übernachtung im Camp.

 

# Tag 13

Weniger als zwei Stunden trennen uns noch von Ulaanbaatar, doch anstatt die mongolische Metropole zu erkunden, winken wir nur kurz und fahren weiter in den Gorkhii-Terelj-Nationalpark. Mit dem Aryapala-Tempel, dem Schildkrötenfelsen und dem ganzen Ferientrubel drumherum. Viel belebter als alles, was wir in den vergangenen Tagen gesehen haben. 

 

# Tag 14

 

Nun geht es zurück in die mongolische Hauptstadt. Auf dem Weg dorthin machen wir einen kleinen Abstecher zur riesigen Dschingis Khan-Statue. Es ist das größte Reiterstandbild der Welt, welches sich nur 40 Straßenkilometer von Terelj entfernt inmitten weiter Steppe erhebt. Vom Schweif des Pferdes ergibt sich ein wunderbarer Blick über die umgebende Landschaft. Drumherum bieten die Nomaden der Region zahlreiche touristische Dienstleistungen an. Die Herstellung des mongolischen Nationalgetränks Airag (vergorene Stutenmilch), Reiten, mongolisches Bogenschießen und weiteres mehr.

Von hier sind wir noch etwa eine Stunde unterwegs nach Ulaanbaatar, so denn der berüchtigte hauptstädtische Stau uns keinen Strich durch die Rechnung macht. Wir beziehen ein Hotel direkt am zentralen Sukhbaatar-Platz. 

Am Abend fahren wir zum Zaisan-Kriegerdenkmal oder besuchen eine Folklore-Aufführung mit traditionellen Musikinstrumenten, Schlangenmädchen und Kehlkopfgesang. Bei einem gemeinsamen Abendessen verabschieden verabschieden wir uns voneinander und der Mongolei. 

 

# Tag 15

Tag des Abschieds vom Land des blauen Himmels. Sie werden von unserer Reiseleiterin zum Flughafen gebracht.

Preise 2022

 

Preis ab   3.055,- EUR p.P.

(ab 4 Personen)

 

 2 Personen:          EUR 3.978 p.P.

 3 Personen:          EUR 3.471 p.P.

 ab 4 Personen:     EUR 3.055 p.P.

 (jeweils OHNE int. Flug) 

 

Zuschlag Einzelzimmer/-jurte:

EUR 200 p.P.

 

(Für ein Angebot MIT Flug von Ihrem jeweils nächstgelegenen Flughafen kontaktieren Sie uns bitte einfach!)

 

 

Termine 2022

 

Termine flexibel auf Anfrage

 

 

 

Teilnehmerzahl  ab 2 - 9

 

Inkludierte Leistungen

- deutschsprachige (auf Anfrage auch anderssprachige) Reiseleitung

- 3 ÜN im 3* Hotel inkl. Frühstück

- 10 ÜN im Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftsanlagen

- Vollverpflegung auf dem Land

- Eintrittsgelder

 

Nicht enthalten

- internationaler Flug

- Kosten für zusätzliche Mahlzeiten, Getränke oder persönlichen Bedarf

- Film- und Fotogebühren

- Reiseversicherung

- Trinkgelder

- eventuelle Reitkosten

 

Jurte frei... 

REISEN SIND WIEDER BUCHBAR!

 

Es gibt derzeit immer wieder Corona-bedingte Änderungen der Einreise-bedingungen...

Wir halten Sie gern auf dem Laufenden!

Kontakt

Wir beantworten gern alle Ihre Fragen unter:

 

Tel.: +49-331-979 367 22

Mobil: +49-160 96 901 901

oder per e-mail:

office@das-mongoleireisebuero.de

 

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